Embryonale Stammzellforschung – eine christliche Sicht auf Peter Singers Kritik an christlicher Argumentation zum Thema

Peter Singer wünschte sich 1995 im Sonderheft 1 von “Aufklärung und Kritik” embryonale Stammzellforschung. Sie bringe die Medizin deutlich voran: Organzüchtung, Bekämpfung von Krebs, weniger Leid für Tiere und schwangere Frauen rechtfertigten die Verwertung von menschlichen Zweizellern. Auseinandersetzung mit der Religion such(t)e er eigentlich gar nicht. Aber da die Kirche(n) immer wieder den Fortschritt politisch […]

Arm trotz Erwerbsarbeit – neue Erkenntnisse über „Working-Poor“-Familien

Kinder- und Familienarmut stellt ein ernstes gesellschaftliches Problem dar. Von den 13,2 Millionen Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, die in Deutschland leben (2015), sind – je nach Datenbasis – zwischen 2 und 2,8 Millionen Kinder von monetärer Armut bedroht. Rund 60 % von ihnen leben in Familien, in denen mindestens ein Elternteil erwerbstätig ist. […]

Poor working families und die Reproduktion sozialer Ungleichheit

Zwar wird ein chancengerechtes Bildungssystem als bestes Mittel zur Verringerung von Armut und Ungleichheit propagiert, doch der Beitrag fragt kritisch nach und untersucht, wie es tatsächlich um die Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungssystem bestellt ist. Dabei ist der gesamte Bildungsweg, von der Kinderkrippe bis zur Weiterbildung, im Blick, vor allem aber die durch Bildungsinstitutionen geförderten/behinderten sozialen […]

Challenge des Lebens: Sterben und Tod

Das Material ist eigentlich sämtlich über das Internet erreichbar. Die Lernschritte werden in Form von Mindmaps präsentiert, die untereinander thematische Verlinkungen bieten. Beinahe jede Mindmap ist in einer Doppelstunde (ggf. inkl. HA) zu bewältigen, eine wird jedoch zwei Doppelstunden in Anspruch nehmen. Insgesamt sind 18 h Unterricht geplant. Beinahe alles baut gewissermaßen aufeinander auf: Ausgehend […]

Vergebung als Ende der Macht des Bösen (nach Wolfram Soldan)

Soldan motiviert, sich mit Vergebung zu beschäftigen anhand empirischer Untersuchungen. Diese hätten ergeben, dass Menschen, denen Vergebung wichtig sei, sich psychisch und physisch gesunder fühlten. Soldans Modell zeigt, wie Vergebung und Versöhnung auch in sehr belastenden Beziehungen gelingen kann. Dabei spielt das Abrechnen (vgl. Mt 18,23ff.) eine wichtige Rolle.    

Forschungsdesiderat familienbezogene Erwachsenenbildung

Jahrzehnte wurde die Familie als idealer Bildungsort für Kinder angesehen und entsprechend gefördert, nun steht sie in Konkurrenz zu öffentlicher Kinderbetreuung und Familiendiensten um begrenzte Haushaltsmittel. Vor diesem Hintergrund ist eine Neupositionierung der familienbezogenen Erwach-senenbildung notwendig, die sie als erwachsenenpädagogisch begründetes Bildungsangebot ausweist.

Die neue Körperlichkeit in der Eltern- und Familienbildung

Körperliche Gesichtspunkte geraten durch bedenkliche gesellschaftliche Entwicklungen in neuartiger Weise in den Fokus und gewinnen auch für die Fa-milienbildung zunehmend an Bedeutung. Den falschen Idolen der Optimierung des Menschen in körperlicher und mentaler Hinsicht, um effizienter, erfolgreicher, attraktiver, gesünder und schöner zu werden, muss die familienbezogene Erwachsenenbildung kritische Reflexion und alternative Entwürfe des Menschlichen entgegenhalten.

Der Qualifizierungskurs „Leinen los!“ für die Arbeit mit Älteren

Weil die Menschen deutlich älter werden als früher, hat sich nach der Berufstätigkeit eine neue Lebensphase vor das eigentliche Alter geschoben. Neben der bewährten Seniorenarbeit können daher neue Formate für die n a c h b e r u f l i c h e Z e i t angeboten werden. Damit Mitarbeitende aus Kirche […]

„Q 117“ – Wie ein neues Miteinander von Generationen und Kulturen im Quartier entsteht

Eingebracht wurde das Programm „Q 117“ – ein innovatives „Lernprogramm zur Vorbereitung auf das Leben im Alter und das Leben mit Alten“. Das Programm wurde 2013 aus dem „Keywork4-Ansatz“ entwickelt und will Menschen aller Generationen sprachfähig machen, um Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv an der Gestaltung einer sich im Wandel befindlichen Gesellschaft zu beteiligen.