Religiöse Bildung bleibt unverzichtbar – Religionsunterricht in der Corona-Krise

Zu diesem Thema ist eine EKD-Publikation erschienen:

“Als existenzbezogene Bildung stellt religiöse Bildung Fragen nach dem Leben selbst, nach Lebenssinn, nach Verantwortung und nach sozialen ebenso wie religiösen Lebensformen. Solche Fragen zu bearbeiten, ist eine Kernaufgabe von Bildung. In Zeiten gesellschaftlicher Krisen wird dies noch bedeutsamer: Sie müssen reflexiv und emotional bearbeitet werden, um trotz Angst und Unsicherheit auch Vertrauen, Zuversicht und Hoffnung zu eröffnen. Religiöse Bildung fördert Resilienz – gerade auch zur Bewältigung von Krisen. Sie ermöglicht die Suche nach dem, was trägt, und sie hilft, Ambivalenzen auszuhalten. Sie fördert die seelische Gesundheit und erschließt Quellen der Zuversicht. Und: Religiöse Bildung lenkt den Blick jedoch auch über das Individuum hinaus: Sie sensibilisiert für die Opfer von Krisen. Sie fragt danach, wie die ökumenische Solidarität von Menschen über Grenzen der Konfession, der Religion, der Weltanschauung, der Sprache, der Region und der Generationen hinweg gestärkt werden kann.”

Unter dem Titel “Religiöse Bildung bleibt unverzichtbar – Religionsunterricht in der Corona-Krise” ist die hier zitierte EKD-Publikation sowohl online lesbar wie auch als PDF zum Download verfügbar.

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