Darf ein Christ töten?

Die Tabelle stellt Bonhoeffers Gedanken zum Tyrannenmord aus seiner Ethik dar. Es werden potentielle Verhaltensweisen von Christen im Dritten Reich bzgl. Holocaust und Euthanasie daraus abgeleitet. Die Gedanken werden zudem in zweierlei Verhältnis gesetzt: zu grundlegenden biblischen Aussagen (zur Ebenbildlichkeit Gottes, christlichen Freiheit, Feindesliebe, Richtschwert der Staatsgewalt) ebenso wie zu Bonhoeffers Ethik religionslosen Christentums aus […]

Nationalsozialistische Rassenlehre: Euthanasie

Die Nazis verfolgten und ermordeten Kranke und Menschen mit Behinderung ebenso wie Juden und andere Gruppen. Sie hielten sie für “lebensunwertes Leben”, für “Parasiten am deutschen Volkskörper”. Daher planten sie ihre schrittweise Ermordung. Planet Wissen stellt Informationen zu Virchow, den Lebensbornheimen, den Nürnberger Gesetzen, der Euthanasie, den Mordstätten der T4-Aktion, Grafeneck u.a.m. zur Verfügung.

Der mutige Protest des Paul Gerhard Braune

Im Herbst 1939 starteten die Nationalsozialisten ihre grausame “T4”-Aktion: Geistig und körperlich behinderte Menschen wurden als “unwertes Leben” zu Tausenden in Euthanasieanstalten vergast. Ein mutiger Pastor protestierte. Er konnte das Töten nicht verhindern – aber viele Patienten retten.

Der Massenmord an psychisch kranken und geistig und körperlich behinderten Menschen im Nationalsozialismus

Anlass für die vorliegenden Unterrichtsbausteine ist die Aufstellung einer Gedenkstele für „Euthanasie“-Opfer des Nationalsozialismus im Landkreis Groß-Gerau. Die zusammengestellten Materialien und Anregungen wollen eine Verbindung schaffen zwischen den historischen Hintergründen, die zu der Stele geführt haben, zu eigener künstlerischer Verarbeitung anregen und den eigenen Denkprozess zu den damit zusammenhängenden Fragen unterstützen. Dies geschieht auf mehrfache […]

“Tötung in einer Minute”

Auf den Seiten des Landesarchives Baden-Württemberg findet sich eine Online-Ausstellung zur T4-Aktion vor allem in Baden-Württemberg mit einem Schwerpunkt auf Grafeneck.

Angehörige von Euthanasie-Opfern auf Spurensuche

Über 200.000 Menschen, psychisch Kranke und Menschen mit Behinderung, kamen im Rahmen der sogenannten Euthanasie ums Leben. Ein bundesweiter Gedenktag soll am 18. Januar 2020 erstmalig an diese Patientenmorde erinnern. Am kommenden Samstag werden deshalb Joseph Held und Babette Fleischmann öffentlich an ihre Großmütter erinnern, die vor 80 Jahren verschleppt und vergast wurden.

Challenge des Lebens: Sterben und Tod

Das Material ist eigentlich sämtlich über das Internet erreichbar. Die Lernschritte werden in Form von Mindmaps präsentiert, die untereinander thematische Verlinkungen bieten. Beinahe jede Mindmap ist in einer Doppelstunde (ggf. inkl. HA) zu bewältigen, eine wird jedoch zwei Doppelstunden in Anspruch nehmen. Insgesamt sind 18 h Unterricht geplant. Beinahe alles baut gewissermaßen aufeinander auf: Ausgehend […]