Und die Welt macht wieder auf…

Andreas Ziemer schreibt zu seinem Beitrag:

Rücken wir die Herzen eng zusammen, Machen wir das Beste draus!” Gefälliger Pop, denke ich. Herzen zusammen und das Beste draus machen: Das sagen sich ganz viele Menschen, seit Monaten, auf der ganzen Welt. Durch-Halten, Sich-Nicht-So-anstellen, Zusammen-Reißen. Und dann beim Nachhören auf YouTube Mitte November spüre ich: Da steckt ja noch mehr drin, eine andere Tiefe. „Dass der Tag kommt, an dem all das vorbei ist, Und die Welt macht wieder auf.” Die singen von einer großen Sehnsucht, von einem Wunsch, dass die Welt wieder aufmacht, dass das Leben zurückkehrt. Das ist echte Hoffnung.

Mir fällt Jesaja ein: „Eine Stimme ertönt in der Wüste: ‚Macht den Weg bereit für den Herrn, ebnet ihm die Straße … Was krumm ist, muss gerade werden und die unebenen Wege eben. Alle sollen sehen, dass Gott die Rettung bringt.” Der Text erzählt von einer echten Hoffnung.

Die Zeilen von Silbermond verbinden Dank und Bitte und Sehnsucht und Wunsch und ich frage mich: Singen die von einer adventlichen Hoffnung?

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