Lehre(n) für Gerechtigkeit – Wie politisch darf/muss Religionsunterricht sein?

Bildungsberichterstattungen weisen in regelmäßigen Abständen darauf hin, wie es um die Bildungsgerechtigkeit in Deutschland bestellt ist. Der Artikel bearbeitet die Frage, wie sich der Religionsunterricht zu Fragen der Bildungs(un)gerechtigkeit verhalten soll. Er begründet auf unterschiedlichen Ebenen, dass sich Religionsunterricht zu Fragen der (Bildungs-) Gerechtigkeit positionieren muss, indem er im religionsunterrichtlichen Geschehen Bildungsgerechtigkeit verwirklicht. Diese Positionierung für Gerechtigkeit im Sinne eines erweiterten Verständnisses einer Teilhabegerechtigkeit betont die politische Dimension des Religionsunterrichts, ohne die, Religionsunterricht nicht verstanden werden kann.

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