Arm trotz Erwerbsarbeit – neue Erkenntnisse über „Working-Poor“-Familien

Kinder- und Familienarmut stellt ein ernstes gesellschaftliches Problem dar. Von den 13,2 Millionen Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren, die in Deutschland leben (2015), sind – je nach Datenbasis – zwischen 2 und 2,8 Millionen Kinder von monetärer Armut bedroht. Rund 60 % von ihnen leben in Familien, in denen mindestens ein Elternteil erwerbstätig ist. Kinder- und Familienarmut stellt sich also zum großen Teil als Armut trotz Erwerbsarbeit dar. Wie lässt sich das erklären? Was kennzeichnet den Alltag solcher „Working-Poor“-Familien? Welche Unterstützung benötigen sie und was kann Politik zur Vermeidung von Armutsrisiken tun?

 

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